Motivation beim Sparen und Anlegen behalten

Motivation beim Sparen und Anlegen behalten

Die Motivation beim Sparen und Anlegen zu behalten ist nicht immer leicht. Man verzichtet natürlich auf viel. Die Summe auf dem Sparkonto, dem ETF-Sparplan oder sonstwo wird nicht wirklich schnell größer. Zumindest hat es manchmal den Anschein. Hier sind meine einfachen Tricks, die dir helfen können, weiter motiviert an deinen finanziellen Zielen zu arbeiten.

Inhaltsverzeichnis:

Kleine Ziele beim Sparen setzen

Ein Trick, der mir oft hilft, die Motivation beim Sparen aufrecht zu erhalten, ist es dass ich mir kleinere Ziele setze. Ist es dein Ziel finanziell frei zu werden, kann es dir vielleicht helfen dieses Ziel in kleinere Etappen einzuteilen. Hast du dich mit deinen Finanzen auseinandergesetzt und kennst deine monatlichen Fixkosten? Dann kannst du gut abschätzen, wie viel Geld du für die finanzielle Freiheit benötigst. Die Summe, die benötigt wird, dürfte bei den Meisten enorm groß ausfallen und wenn man nicht schon ein gutes Startpolster hat, ist das Ziel vielleicht zu weit entfernt. Das kann natürlich dazu führen, dass du die Lust zu sparen und zu investieren verlierst, wenn jeden Monat nur eine kleine Summe im Sparschwein landet.

Mit einem Kalender sparen

Wenn du gerne mit „Tagen in Freiheit“ rechnest, kannst du dir einen einfachen Kalender besorgen in welchem du dir bei jedem Tag einträgst, was diesen Tag bezahlt. Das kann zum Beispiel die Dividendenzahlung einer deiner Aktien sein oder vielleicht auch die jährlichen Tantiemen.
Eine Erläuterung des genauen Prinzips folgt demnächst.

Beim Investieren

Wer sich einfach erstmal rein finanzielle Ziele setzen will und ein Depot aufbauen möchte, kann sich zunächst dieses „Tricks“ bedienen.
Wenn ich mir einen Plan mache, wie zum Beispiel “Ich möchte 50 Aktien von Unternehmen XY besitzen”, ist es einfacher für mich meinen Fortschritt zu verfolgen und so dann auch die Motivation aufrecht zu erhalten.
Wenn man nun 50 Aktien eines Unternehmens besitzen möchte und man jeden Monat 2 kaufen kann, so wirkt das, zumindest auf mich, schon sehr motivierend. Auch zusätzlich zum Gehalt eingegangenes Geld, das ich überraschend oder unregelmäßig erhalte, lege ich so gerne zusätzlich zur Seite. Das kann zum Beispiel die Steuerrückzahlung vom Finanzamt sein oder auch ein Geldgeschenk.
So sehe ich jeden Monat (und wenn es gut läuft sogar mehrmals im Monat) Fortschritte. Wenn die Seite der „noch zu kaufenden Aktien“ kleiner wird und die Seite der Aktien, die ich schon besitze größer wird. Herrlich!

Auf eine bestimme Summe hinsparen

Geht es dir einfach erstmal nur um eine bestimmte Summe, die du ansparen willst, teile sie einfach in kleinere Ziele auf. Aus dem Stegreif als Ziel zum Beispiel 250.000 Euro zu nehmen, wird für die Meisten eine sehr große und schwer greifbare Summe sein. Fang einfach klein an: 1. Ziel 1.000 Euro, 2. Ziel 2.500 Euro, 3. Ziel 5.000 Euro usw.
Das ist natürlich nur ein Beispiel und man kann es beliebig variieren. Durch diese kleinen Ziele hat man öfter Erfolgserlebnisse und es fällt leichter zu sparen. Deswegen ist es auch so schwer, nicht die ganze Tafel Schokolade zu essen. Wir werden von unserem Gehirn dafür belohnt ;-) Hier versuchen wir den Spieß einfach umzudrehen. Wir versuchen die Belohnung für etwas sinnvolles zu nutzen.

Der tägliche Gang zur Arbeitsstelle

Eines der wohl motivierendsten Dinge ist es für mich jeden Morgen aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. Klingt komisch, macht aber Sinn. Denn, das ist ja das was ich nicht mehr will. Ich mag meinen Job, so ist es nicht. Aber es ist nicht das finale Ziel. Und jeden Tag vom Wecker aus dem Schlaf gerissen zu werden ist für mich sehr motivierend. Tim Schäfer hat dazu einen interessanten Artikel auf seinem Blog verfasst.
Den Beitrag von Tim Schäfer findest du unter folgendem Link auf seinem Blog. “Es gibt nichts Schöneres als morgens auszuschlafen, wenn sich andere auf den Weg zur Arbeit machen”.

Träumen

Eine Andere für mich sehr motivierende Sache ist es an die Möglichkeiten zu denken oder wie man so schön sagt „zu träumen“. Was man alles schönes, gutes und interessantes mit der freien Zeit anstellen kann und wird.

Geld macht nicht glücklich…

Geld macht nicht glücklich lautet ein altes Sprichwort. Das mag stimmen, ich habe vermutlich nicht genug davon um das abschließend beurteilen zu können. Was ich aber weiß ist, dass es beruhigend ist (zumindest etwas oder ausreichend) Geld zu haben.
Natürlich will man nicht an sein investiertes Geld gehen und in vielen Situationen dürfte es auch extrem unproduktiv sein. ABER sollte man Geld brauchen, hat man es zur Verfügung. Alleine dieser Fakt, lässt einen ruhiger schlafen. Die normalen Störfaktoren des Alltags können dir nichts anhaben. Nebenkostenabrechnung, defekter Geschirrspüler oder die Inspektion vom Auto. Auch die, verständlicherweise, für viele vorherrschende Angst vor dem Jobverlust ist ab einem bestimmten Punkt nicht mehr in dem Maße vorhanden. Es belastet dich nicht mehr so sehr. Das Ganze wird auch gerne als „F**k you Money“ bezeichnet. Wenn du es dir einfach leisten kannst zu sagen „“F**k you“ und zu gehen. Oder auch wie in diesem Beispiel einfach die teure Rechnung zu bezahlen und sich nicht so sehr damit zu beschäftigen und zu belasten.
Das gilt für den Notgroschen aber natürlich auch für das investierte Geld.

Im Notfall ist es da.

Dein reisparer

Kein Beratung! Dieser Text entspricht den Erfahrungen und Meinungen des Autors. Er soll keinesfalls eine Anlageberatung darstellen. Bitte lies die gesamte Transparenzerklärung unter folgendem Link durch. Transparenzerklärung